Einbruchmeldeanlagen (EMA) sind elektronische Einrichtungen, die dem Objekt- und Personenschutz dienen.

 

Eine Einbruchmeldeanlage soll

  • durch Abschreckung Einbrüche, Diebstähle und Überfälle verhindern,
  • im Notfall hilfeleistende Dienste (Polizei, Sicherheitsdienst etc.) benachrichtigen,
  • die Aktionszeit von Dieben, Bankräubern usw. minimieren,
  • die unmittelbare Umgebung sowie beteiligte, anwesende Personen alarmieren,
  • helfen, einen Einbruch oder Überfall zu rekonstruieren.

Es gibt beispielsweise folgende Alarmmelder:

  • Magnetkontakte (Fenster, Türen)
  • Bewegungsmelder (Passiv: Infrarot und Dualmelder mit Infrarot und Mikrowelle)
  • Glasbruchmelder (Fenster, Vitrinen, Türverglasungen)
  • Körperschallmelder (Wertbehältnisse)
  • Rauchmelder
  • Überfallmelder (Kassen-, VS-, Waffenräume)

    Alarmanlagen werden bei gewissenhafter Errichtung nach der OVE Richtlinie R2 errichtet!
    Darin ist genau festgelegt für welche Klasse (Privat/Standard, Gewerbestandard Nieder, Gewerbestandard Hoch, Werteschutz, Hochsicherheit) welche Melder einzusetzen sind, um die Schutzziele zu erreichen!

Melder lassen sich dabei einem Überwachungsschwerpunkt zuordnen:

  • Außenhautüberwachung: Hierbei wird besonderer Wert auf die Erkennung eines Eindringens von Außen in das Objekt gelegt (Fenster, Türen, Wände, Boden)
  • Raumüberwachung: Dieser Typ der Überwachung soll einen Eindringling im Inneren des Objektes feststellen, z.B. mit Hilfe von Bewegungsmeldern

Alarmierung

  • Signalgeber: optische oder akustische (Sirene) Signalgeber.
  • Wählgerät: In den meisten Fällen ist es erwünscht oder sogar vorgeschrieben, einen eingetroffenen Ernstfall unmittelbar an hilfeleistende Stellen zu übermitteln. Dies erfolgt entweder über eine Standleitung direkt an die Polizei oder eine damit beauftragte Sicherheitszentrale.

Telenot Stützpunkt

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